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Ausbildung und Anmeldung

- für Betonstein- und Terrazzoherstellermeister (Handwerk)
- Meister der Betonsteinindustrie (Industrie)

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Die Meisterschule ist eine Vollzeitschule mit einer Dauer von 1 Jahr (= 2 Semester), wobei das 1. Semester im Januar beginnt. Die Dauer der Semester richtet sich i.d.R. nach dem offiziellen Ferienplan der Schulen in Baden-Württemberg.

Unterrichtet werden in ca. 40 wöchentlichen Unterrichtsstunden im

Theoriebereich: Baustoffkunde, Fach-, Beton- und Fertigungstechnologie, Arbeitsvorbereitung, Baukunde, Fachzeichnen, Stahl- und Spannbeton, Technische Mathematik, Maschinenkunde, Elektrontechnik, Normenkunde, Baustoffprüfung, Gemeinschafts-, Wirtschafts- und Sozialkunde, Menschenführung, Schriftverkehr, Betriebswirtschaft und Buchführung, Kalkulation, Aufmaß und Abrechnung sowie Datenverarbeitung.

Praxisbereich: Aufreißen, Baustoffprüfung, Grund- und Spezialfertigkeiten der Betonwerksteinherstellung wie Betonmischungen, Formenbau, Herstellungsverfahren, oberflächenbearbeitung und -behandlung, Bewehrungsarbeiten, Spannbeton, Versetz- und Restaurierungsarbeiten.
Ausbildung für Gabelstapler- und Hallenkranführerschein.
Ausbildung an CNC-Wasserstrahlschneideanlage.

Prüfung: Die Meisterprüfung kann am Ende des 2. Semesters vor den Prüfungskommissionen der Kammern abgelegt werden.

Zulassungsvoraussetzung: In Sonderfällen informieren die Kammern als Zulassungsstelle zur Meisterprüfung. In der Regel wird eine dreijährige praktische Tätigkeit als Betonfertigteilbauer, als Betonstein- und Terrazzohersteller oder in einem artverwandten Beruf gefordert. Für die Zulassung hat der Kandidat selbst zu sorgen.

Gebühren und Kosten: Als Schulgebühren fallen ab 2006 289,00 € als Unterrichtsgebühr und 237,00 € als Materialgeld an (insgesamt also eine Semestergebühr von 526,00 €). Diese Gebühr ist vor Beginn des jeweiligen Semesters zu entrichten, beim vorzeitigen Ausscheiden besteht kein Anspruch auf Rückzahlung.

Unterstützung erfahren die Kursteilnehmer durch den Förderverein hinsichtlich Bücher, Zeichenmaterial, Exkursionen. Hinzu kommen noch -werkstückabhängig- Kosten für das Meisterstück. Für Unterkunft und Verpflegung sorgen die Teilnehmer der Meisterkurse selbst.

Beihilfen: Finanzielle Unterstützungen können die Teilnehmer bei den zuständigen Behörden (Arbeitsämter, Ausgleichsamt, BAföG usw.) beantragen. Vereinzelt unterstützen die Arbeitgeber bei einer vertraglich zu vereinbarenden Bindung an den Betrieb.