Jury 2017

v.l.n.r.:
Peter Aicheler
Richard Scheer
Dr. Ulrich Lotz
Wolfgang Kinzebach
Beate Leinmüller
Ute Bayer
Martin Möllmann

Alljährlich hat die Experten-Jury des Fördervereins der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB) die „Qual der Wahl“ – denn dann muss sie entscheiden, welcher der Absolventen des letztjährigen Meisterjahrgangs an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm den begehrten „Betonwerksteinpreis für Gestaltung“ erhält.

Dieser Förderpreis, der im Jahr 2018 bereits zum 27. Mal vergeben wird, geht ursprünglich auf eine Initiative des Fachverbands Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg und des Zementherstellers Dyckerhoff zurück. Seit dem Jahr 2010 hat der Förderverein der Bundesfachschule für Betonwerker (FBB) die Prämierung der schönsten Meisterstücke übernommen.

Zu dem alljährlich durchgeführten Wettbewerb um den „Betonwerksteinpreis für Gestaltung“ zugelassen sind alle von den Absolventen des letztjährigen Meisterjahrgangs an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule in Ulm angefertigten Meisterstücke.

Die Experten-Jury, die den Förderpreis vergibt besteht aus namhaften Persön-lichkeiten der Branche. Sie kommen sowohl aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur, als auch aus dem verarbeitenden Betonhandwerk. Dazu kommen je ein Vertreter des Fachverbands Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg, sowie des Zementherstellers Dyckerhoff. Bei ihrer Arbeit bewertet die Jury neben der geforderten handwerklichen Präzision insbesondere auch die Design- und Gestaltungsvielfalt des jeweiligen Meisterstücks. Vergeben wird in der Regel ein erster, ein zweiter sowie ein dritter Preis.

Bei Bedarf gibt es für einzelne Meisterstücke auch sog. „Belobigungen“. Damit verbunden ist ein interessantes Preisgeld und viel Publicity sowohl für das Exponat wie auch für seinen Erbauer.

Mittlerweile werden die „ausgezeichneten“ Meisterstücke nicht nur intern bei den Ulmer BetonTagen prämiert und gezeigt, sondern darüber hinaus auch einem immer größeren Publikum präsentiert. So etwa auf der BAU in München, um auch den Besuchern der weltgrößten Baumesse den modernen Werkstoff Beton und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten noch näher zu bringen und so „Werbung“ nicht nur für den Baustoff des 21. Jahrhunderts, sondern auch für die Ulmer Schule zu machen.

Wie breit das Spektrum der alljährlich angefertigten Meisterstücke ist, zeigt nicht zuletzt dieses Buch. Durchweg meisterhafte Arbeiten, die zum einen das handwerkliche Können und die an der Schule geleistete Arbeit widerspiegeln, die zum andern aber auch für nachfolgende Generationen den Zeitgeist und die Faszination des kreativen Gestaltens mit Beton, Betonwerkstein und Terrazzo sichtbar machen.

© 2018 Förderverein Impressum | Datenschutz