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  • Bericht FBB zur Besichtigung des Projekt C14C in Mergelstetten

    P r e s s e i n f o r m a t i o n

    Im Mai trafen sich die Mitglieder des Fördervereins der Bundesfachschule für Betonwerker an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Ulm e.V. (FBB) zu ihrer diesjährigen Mitgliederversammlung. Dabei bot sich den Teilnehmern die Möglichkeit, im Rahmen einer Exkursion das im Bau befindliche Forschungsprojekt „catch4climate“ im schwäbischen Mergelstetten zu besuchen. Zur Besichtigung dieses für die Branche zukunftsweisenden Pilotprojekts eingeladen waren auch die Teilnehmer des aktuellen Ulmer Meisterkurses zusammen mit ihren Lehrkräften.


    Mitglieder des FBB sowie Schüler und Lehrkräfte der Ulmer Meisterschule zu Besuch beim Forschungsprojekt „catch4climate“ in Mergelstetten.
    Foto: FBB



    Neben Sven Gläß, Produktionsleiter Schwenk Zement in Mergelstetten, informierte auch Projektleiter Jürgen Thormann (hier im Bild) über das zukunftsweisende Forschungsprojekt.
    Foto: FBB


    Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule für Betonwerker in Ulm ist bundesweit führend und der „Ulmer Meister“ ein Markenzeichen, wenn es um eine qualifizierte und zeitgemäße Ausbildung von Betonfertigteilbauern und Betonstein- und Terrazzoherstellern geht. In dem Förderverein, der sich im Jahre 1991 speziell zur Unterstützung der Meisterausbildung konstituiert hat, engagieren sich Personen aus verschiedensten Unternehmen rund um die Beton- und Zementherstellung sowie aus dem Verbandswesen. Derzeit gehören dem Verein 35 Mitglieder an, die die Arbeit der Schule sowohl finanziell als auch durch die Bereitstellung von modernen Baustoffen und aktuellem Know-how fördern.

    Zu der Unterstützung einer besonders zukunftsorientierten Ausbildung ermöglichen die Mitglieder des Fördervereins den jeweiligen Meisterschülerjahrgängen regelmäßig informative Besuche bei ihren Unternehmen. So ging es für die Teilnehmer des aktuellen Ulmer Meisterkurses zusammen mit ihren Lehrkräften und den FBB-Mitgliedern im Rahmen der diesjährigen Ulmer Mitgliederversammlung ins nahe gelegene Mergelstetten.

    Hier entsteht auf dem Gelände des Zementwerks der Schwenk Zement GmbH eine bislang einzigartige CO2-Abscheide-Anlage. Sie ist der zentrale Baustein des Projekts „catch4climate“, zu dem sich die vier europäischen Zementhersteller Buzzi SpA-Dyckerhoff GmbH, Heidelberg Materials AG, Schwenk Zement GmbH & Co. KG und Vicat SA im Jahr 2019 zusammengeschlossen haben.

    Die Pilotanlage, für deren Errichtung und Betrieb über 120 Millionen Euro investiert werden, nutzt erstmals das sogenannte Pure-Oxyfuel-Verfahren zur CO2-Abscheidung. Wie Sven Gläß, Produktionsleiter bei Schwenk Zement in Mergelstetten, in seinem Vortrag zur „CO2-Abscheidung beider Zementherstellung“ den Besuchern erläuterte, wird dafür eine eigene Drehofenlinie mit einer Klinkerproduktionskapazität von 450 Tagestonnen gebaut, die ausschließlich der Forschung und Entwicklung dient. Ihre Inbetriebnahme ist für das erste Quartal 2025 geplant. Ziel ist es, 100 Prozent der CO2-Emissionen eines Zementwerks kosteneffizient abzuscheiden. Das Projekt soll zudem die Voraussetzung für einen großflächigen Einsatz von CO2-Capture-Technologien in der Zementindustrie schaffen. Die Abscheidung ermöglicht eine spätere Nutzung oder Lagerung des CO2 (CCU, CCS).

    Der FBB nutzte den Besuch des Mergelstetter Forschungsprojekts, um den Blick einmal mehr auf die zukunftsorientierte und stets an den neuesten Technologien orientierte Ausbildung an der Ulmer Meisterschule zu richten. Einer Ausbildung, die angesichts des in der Branche nach wie bestehenden Fachkräftemangels jungen Menschen beste Berufs- und Verdienstaussichten bietet. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Homepage der Ulmer Meisterschule unter www.meisterschule-ulm.de.

    Ansprechpartner Studiendirektor Steffen Klink, Tel.: 0731-161-3829, steffen.klink@fss-ulm.de

    Juni 2024